Galerie Günter Puhze
Kunst der Antike

Objekt: 7143

Henkel einer Oinochoe

Peleponnesisch, ca. 550 – 525 v. Chr.

Bronze. In sich gedrehter und gekrümmter Henkel einer Oinochoe mit einem schnabelförmigen Ausguss. Am oberen Ansatz ein Frauenkopf mit durch geritzte Querstriche angegebenen, langen Zöpfen. Ihr Kopfschmuck bildet gleichzeitig, eine mit geritzten Längsstrichen verzierte Daumenauflage. Seitlich je eine ebenfalls durch Ritzung verzierte Rotelle. Der Griff war mit Nieten am Ausguss befestigt. Intakt. Seltener und eindrucksvoller Oinochoenhenkel in einem sehr guten  Erhaltungszustand.    

Vgl. C. Rolley, Die griechischen Bronzen, München 1984, Nr. 124 (vollständiges Exemplar)
       I. Kuleimani-Vokotopulu, Chalkai Korinthiurgeis Prochoi, 1975, Tf. 6/7
       Von Troja bis Amarna – The Norbert Schimmel Collection New York, Ausstellungskatalog Berlin/Hamburg/München 1978, Nr. 20

Publiziert:Auktionskatalog Christie’s London, 28. April 2004, Lot 237Katalog Kunst der Antike 19, Freiburg im Breisgau 2005, Nr. 57

Provenienz:
Europäische Privatsammlung, erworben zwischen 1973 und 1982, danach deutsche Privatsammlungen T. M. 2008 bis 2012 und Dr. K. 2013 bis 2017.

H 10,6 cm

Preis € 9.000