Galerie Günter Puhze
Kunst der Antike

Objekt: 7254

Lekythos des Schilfmalers

Attisch-weißgrundig, 420 – 400 v. Chr.

Ton, schwarzer Firnis für Tülle, Hals, Henkel und unteren Gefäßkörper. Rot für die Umrisslinie der Zeichnung, die Haare und eine Tänie. Schwarz für das Mäandermuster am oberen Rand, die Palmetten auf der Schulter und Details der Stele.  
Lekythos mit fast zylindrischem Gefäßkörper, hohem Hals, einem Henkel und rundem Fuß. Das Bild zeigt in der Mitte eine Stele mit drei großen Akroteren auf einem Unterbau. Die beiden seitlichen Akroteren sind mit schwarzer Farbe gefüllt. Ein schwarzer Streifen unterhalb des Giebels. Rechts der Stele steht eine junge Frau mit seitlich ausgestreckten Armen. Sie trägt einen langen Chiton und ein Himation über ihrer linken Schulter. Einen Zipfel des Himations hält sie in ihrer linken Hand. Ihr Kopf mit lockigem, hochgesteckten Haar ist nach rechts zur Stele und zu dem jungen Mann dahinter gewandt. Dieser sitzt auf einem Felsen und ist in ein Himation gehüllt. Über den Figuren rote Tänien. Am oberen Bildrand je zwei rote, parallel umlaufende Linien, dazwischen ein schwarzes Mäandermuster. Am unteren Bildrand eine umlaufende Linie. Auf der Schulter ein schwarzes Palmettenmuster. Zusammengesetzt aus mehreren Scherben, kleine Ergänzungen an den Brüchen. Zeichnung sehr schön erhalten. Am Boden eine alte Sammlungsnummer 19.    

Publiziert: Beazley Archive Pottery Database 9037605        

Provenienz: Privatsammlung P. C. (1936 – 2013), Süddeutschland, erworben 1985 bei Herbert A. Cahn, Basel.

H 31,5 cm

Preis € 8.900