Galerie Günter Puhze
Kunst der Antike

Objekt: 7262

Glockenkrater

Apulisch, um 380 v. Chr.

Ton, schwarzer Firnis, Deckweiß. Rotfiguriger Glockenkrater mit einem umlaufenden Mäanderband unterbrochen von fünf Feldern gefüllt mit Kreuz und Punkten unterhalb der Bildszenen und einem Band mit Lorbeerblättern unterhalb des ausschwingenden Mündungsrandes, sowie Palmetten unterhalb der Henkel. Am Fuß tongrundige Linien.     
Seite A: Im Bildfeld steht eine junge Frau im langen, gegürteten Chiton. Sie trägt ein doppelreihiges Collier, Armreifen, Ohrringe und einen Haarkranz sowie ein Band im zurückgekämmten Haar. In ihrer linken Hand hält sie eine Phiale und in ihrer rechten einen Thyrsosstab. Zu ihrer Rechten sitzt ein nackter Jüngling auf seinem auf einen Felsen drapierten Mantel. Er trägt in seinem kurzen, lockigen Haar einen Kranz. In seiner rechten Hand hält er einen geschmückten Kranz und in seiner linken einen langen Zweig. In der Szene mehrere Rosetten und Tänien.
Seite B: Zwei sich gegenüberstehende Manteljünglinge, einer mit einem Stab in der ausgestreckten Hand. Zwischen ihnen ein Pfeiler. Gefäßkörper intakt, Fuß wieder angesetzt.

Lit.: A. D. Trendall and A. Cambitoglou, The Red-Figured Vases of Apulia, Early and Middle Apulian

Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung Dr. K., erworben 2015 auf dem deutschen Kunstmarkt, davor deutsche Privatsammlung Dr. R. D., erworben im deutschen und Schweizer Kunsthandel in den 1960er bis 1980er Jahren.

H 27,3 cm

Preis € 3.800