Galerie Günter Puhze
Kunst der Antike

Objekt: 7268

Aphrodite mit Eros

Römisch, 1. – 2. Jh. n. Chr.

Feinkristalliner Marmor, Reste grüner Farbe am Sockel. Statuettengruppe der Göttin Aphrodite und Eros. Aphrodite ist in der Art der Anadyomene dargestellt. Sie hält mit ihrer linken Hand einen Bausch ihres herabfallenden Mantels vor ihre Scham, zugleich hält sie das andere Ende mit ihrem Unterarm an der rechten Hüfte fest. Mit ihrer rechten Hand wringt sie einen langen Haarzopf aus. Sie steht aufrecht auf einem halbrunden, profilierten Sockel auf ihrem linken Bein, das rechte hat sie leicht angewinkelt. Die Göttin hat ihre Haare in der Mitte gescheitelt und einen Teil zu einer großen Schleife am Oberkopf gebunden. Der andere Teil ist vom Scheitel ausgehend seitlich locker gebunden, im Nacken zu einem Knoten gebunden und fällt in langen, dicken Zöpfen bis über die Schultern. Die restlichen Haare fallen lose im Nacken herunter. Diese außergewöhnliche Frisur unterstreicht die Schönheit der Figur, die vermutlich bereits in der Antike ihre Betrachter zu begeistern vermochte.
Begleitet wird sie von einem geflügelten Eros mit lockigem Haar, welcher zu ihrer Linken auf einem Felsen sitzt. Sein Kopf ruht auf seinem linken Knie. Intakt, Oberfläche leicht verwittert.            

Vgl. The British Museum Nr.: 1861,1127.66 und 1914,1020.1        

Provenienz    
Sammlung M. S., Wien, erworben Ende der 1970er - 1980er Jahre bei Dr. A. A., München.

H 36,5 cm

Preis € 19.000