Galerie Günter Puhze
Kunst der Antike

Objekt: 7195

Uschebti des Meri-Meri

Neues Reich, 18. Dynastie, ca. 1539 – 1292 v. Chr.

Akazienholz, Reste von Bitumen. Hervorragend gearbeiteter Uschebti für den hohen Beamten Meri-Meri in typischer Mumienform mit über der Brust gekreuzten Armen. Die Hände sind zu Fäusten geballt und kommen aus dem enganliegenden Mumiengewand hervor. Er trägt eine dreigeteilte, die Ohren frei lassende Perücke. Das Gesicht mit vollen Lippen und weichem Ausdruck der Augen war gut modelliert. Von den Füßen bis zum Bauch ist er dekoriert mit einer neunzeiligen, sehr fein geschnittenen Hieroglyphenschrift des Totenbuch Spruchs 6, Version IV C. Diese ist durch Linien eingefasst. Fußteil fehlt, Gesicht etwas berieben, sonst sehr gut erhalten.

Publiziert: H. A. Schlögl, Geschichte und Wege, Berlin 2012, Abb. 63

Provenienz:    
Süddeutsche Privatsammlung, erworben 2005 bei Galerie Günter Puhze, Freiburg; davor Archea Ancient Art, Amsterdam; davor französische Privatsammlung, erworben in den 1980er Jahren bei Galerie Orient Occident, Paris.

H 22,8 cm

Preis € 24.000